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Die Geschichte des TV Blankenbach

82 Jahre Turnverein Blankenbach

Nur noch wenigen Einwohnern ist die Zeit bekannt, als Lehrer Joseph Schneider aus Wasserlos am 1. April 1926 im Schulhaus Großblankenbach seinen Einzug hielt. Von da ab gab es nicht nur in schulischen Belangen Veränderungen, sondern auch "Jahnscher Geist" zog in Blankenbach ein.

An Peter und Paul veranstaltete der Turnverein Wasserlos zusammen mit einer Oberschurer Riege hinter der Gaststätte Gregor Kunkel einen Sportwerbenachmittag. Schon am 24. Juli traf man sich im Gasthaus Kunkel, um einen Turnverein ins Leben zu rufen. Initiator war Lehrer Joseph Schneider, frührerer Oberturnwart des TV Wasserlos. 1. Vorsitzender wurde Josef Hugo, 2. Vorsitzender Alfred Derbsch, Kassier Martin Glaab, Schriftführer Johann Behl.

Die Turnstunden mussten vorerst im Hof der Gaststätte Kunkel und später am Kalkwerkplatz in mehreren Abteilungen durchgeführt werden, nachdem der Zuspruch der Jugend beispielhaft war.

Aller Anfang ist schwer und das besonders, wenn die Mittel um die benötigten Sportgeräte beschaffen zu können, nicht vorhanden sind. Aber, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg und so kam es, dass Edmund Feld, Adam Sauer, Ferdinand Schickling und Jakob Brückner behelfsmäßige Sportgeräte zimmerten und sich bald unter Anleitung von Joseph Schneider eine lebhafte sportliche Tätigkeit entwickelte. Das Gründungsfest wurde noch im gleichen Jahr unter Teilnahme auswärtiger Turnvereine gefeiert. Höhepunkt waren die von der jungen Truppe mit über 60 Aktiven gezeigten Pyramiden mit bengalischer Beleuchtung. Unermüdliches Training steigerte die Leistungen und bald waren die Blankenbacher Turner beachtete Konkurrenz für andere Turnvereine. Bereits 1930 fiel der 2. Gausieg der Jugend auf Blankenbach und die Mädchenriege holte sich beim Mannschaftsgeräteturnen in Gailbach den 1. Gausieg.

Faustball-Hochburg Blankenbach

Viel Beachtung widmete man im Turnverein auch dem Faustball. Neben den örtlichen Spielern waren es junge Lehrer aus dem oberen und mittleren Kahlgrund, die wöchentlich am Mittwochnachmittag zusammenkamen, um das Faustballspiel zu pflegen. Es entwickelte sich aus dem rund 20 Mann starken Kollegium eine spielstarke Faustballmannschaft, die im Jahre 1931 beim 2. Deutschen Lehrersportfest in Frankfurt/Main 2. Deutscher-Lehrer-Faustballmeister hinter der Universität Gießen wurde.

Der Siegermannschaft gehörten an: die Lehrer Beck (Strötzbach), Grimm (Krombach), Pfeifer (Mensengesäß), Schnabel und Schneider (Blankenbach). Auch die Vereinsmannschaft nahm an den Gaumeisterschaftsspielen im Faustball teil und errang hinter Alzenau den 2. Platz.

Der Turnplatz

Dieser sportliche Aufschwung machte die Notwendigkeit eines neuen Sportgeländes deutlich. Als dann auch noch der Fußball in den Vordergrund rückte, wurde die Vereinsführung von allen Seiten gedrängt, eine geeignete Sportstätte zu schaffen. Ganz so einfach war diese Aufgabe für den jungen Verein jedoch nicht. War dieses Vorhaben für die damalige Zeit doch ein gewisses Risiko.

Oberhalb des Ortsteiles Großblankenbach, in der Flurabteilung ,,Berg", wurden über 4000 qm Gelände zu einem Kaufpreis von 1300 Mark erworben. Nur durch die Aufnahme von Darlehen unter den Mitgliedern kam der Kauf zustande, zumal die meisten Darlehen noch zinslos zur Verfügung gestellt wurden. Die Gesamtkosten für Platzbau und Grunderwerb beliefen sich auf 7000 Mark, wozu noch 2000 Mark Staatsmittel kamen. Bedingt durch die Hanglage des Geländes, mussten damals durch reine Handarbeit mit Rollwagen über 3000 cbm Erde, Fels und auch Stein bewegt werden. So mancher Tropfen Schweiss floss und die Mitglieder, jung und alt, Frauen und Männer werkelten oft noch bei Mondenschein bis Mitternacht.

turnplatz

An Pfingsten 1933 war es soweit, dass die Sportfläche offiziell für den Spiel- und Sportbetrieb übergeben werden konnte, so dass auch die Fußballer ihr Domizil hatten. Zu diesem Zeitpunkt verblieben noch 1800 Mark Schulden, deren Tilgung nach 18 Jahren abgeschlossen war.

Zwangspause

Mit Ausbruch des Krieges 1939 erlahmte das Vereinsleben. 1946 konnte mit Genehmigung der amerikanischen Militärregierung unter dem Namen "Turn- und Gesangverein" mit Fußball und Frauenhandball wieder Sport getrieben werden.

Neuaufbruch

In den nun folgenden Jahren regte sich wieder die sportliche Tätigkeit und Werbeabende bewiesen, dass der alte Schwung noch vorhanden war.

Es reifte zunächst ein neuer Gedanke, nämlich der Bau einer kleinen Halle zur Unterstellung der Sportgeräte. Im Ortsteil Kleinblankenbach (in der Bornhöhle) stand ein Schießhäuschen des Kyffhäuser-Bundes, das lediglich als Unterkunft für Heimatvertriebene diente. Nach dem Freiwerden wurde das Häuschen abgebrochen und in der Sportplatz-Ecke aufgebaut. Mitte Juni 1954 konnte vom damaligen Kaplan Göpfert das verkleinerte "Turnerheim" eingeweiht werden und endlich hatte man auch ein "eigenes Heim".

Zu diesem Anlass wurde ein Gauwettkampf ausgerichtet, an dem sich 160 Turnerinnen und Turner beteiligten. Vereinsgründer Joseph Schneider erhielt aus der Hand des Gauvorsitzenden Sommer den Gauehrenbrief mit der goldenen Ehrennadel, Turnwart Ludwig lmgrund ebenfalls den Gauehrenbrief und die silberne Ehrennadel.

Im Juni 1956 wurde im größeren Rahmen das 30-jährige Bestehen mit turnerischen Darbietungen gefeiert; die Leistungen waren gereift.

1957 übernahm ein fiter junger Mann, Josef lmgrund, die Vereinsgeschicke, die er 19 Jahre zur vollsten Zufriedenheit leiten sollte, Für die Schaffung der sportlichen Anlagen setzte er sich sehr zielstrebig ein und trug auch Sorge, dass diese mit Leben erfüllt wurden. Neue Abteilungen wurden ins Leben gerufen, was nicht zuletzt auch einen erheblichen Mitgliederzuwachs bewirkte.

Die Mitgliederzahl stieg auf über 400; eine ungeahnte Entwicklung, die man im Verhältnis zur Einwohnerzahl in Bayern als einmalig bezeichnen konnte. Der Bayerische Landessportverband gewährte dafür eine Sonderzuwendung in Höhe von 800 DM. Beim Wettbewerb des Bayerischen Landessportverbandes "Die sportliche Gemeinde" im Jahre 1973 wurde unsere Gemeinde Bezirkssieger des Regierungsbezirkes Unterfranken in der Bewertungsgruppe bis 2.000 Einwohner. Der Sportbeauftragte unserer Gemeinde, Manfred Müller, nahm von Ministerpräsident Dr. h.c. Alfons Goppel die Siegerurkunde und den Wanderpokal entgegen.

Nicht zu vergessen sind die sportlichen Erfolge der Turnerinnen beim "Turnen im Verein" im Main-Spessart-Gau. Bei den Fußballern gab es Höhen und Tiefen. Mehrfache Meisterschaften konnten gefeiert werden bis zum Aufstieg in die A-Klasse.

Naturstadion des TVB

Im Jahre 1958 folgte mit der Verbreiterung des Sportgeländes um acht Meter ein weiterer erfolgreicher Schritt, nachdem eine Verlängerung infolge Geländeerwerbs-Schwierigkeiten nicht möglich war. Diesmal wurden rund 2500 cbm Erde bewegt. Auch die Arbeiten unter Mithilfe einer amerikanischen Pioniereinheit waren erschwert, nachdem man auf Felsen stieß und das meiste Erdreich abgefahren werden musste. Aber finanzielle Erfolge in Form von Zuschüssen standen neben sportlichen.

Mittlerweile waren die Fußballer in die A-Klasse aufgestiegen, kämpften daher gegen größere und stärkere Vereine aus dem Raume Aschaffenburg. Die Stimmen gegen den viel zu kleinen Sportplatz wurden immer lauter und dieses Problem stand ab dem Jahre 1962 fast bei jeder Versammlung des Turnvereins auf der Tagesordnung. Von Vereinsseite war man immer in Bedrängnis, ob der bestehende kleine Platz am Berg eines Tages von der Sportbehörde für Verbandsspiele nicht mehr zugelassen würde. Der Wunsch nach einem vergrößerten Sportfeld wurde immer lauter. Nach langem Hin und Her kam schließlich 1964 in einer Vorstandssitzung der Gedanke auf, sich um den früheren DJK-Platz in der Waldabteilung "Grünbusch" zu bewerben, mit Erfolg.

Der Turnverein erwarb über 16.000 qm Wiesengelände, während die Gemeinde noch 4000 qm Waldgelände kostenlos zur Verfügung stellte. Am 21. Februar 1964 wurde in einer Mitgliederversammlung dem Vorhaben zugestimmt und dem Bauausschuss, bestehend aus Josef lmgrund, Manfred Müller und Helmut Frühwacht weitgehende Vollmachten erteilt.

Die Mitglieder wurden verpflichtet, 150 freiwillige Arbeitsstunden am Sportplatzbau zu leisten, oder diese Stunden in Geld abzugleichen. Eine Spendenaktion brachte über alle Erwartungen hinaus fast 4.000 DM.

Die Amerikaner kamen zur Hilfe

Nachdem ein behördlich genehmigter Bauplan vorlag, konnten am 16. Sept. 1964 zwei schwere Erdschieber des in Aschaffenburg stationierten US Pionier-Battaillons ihre Tätigkeit aufnehmen. Ein denkwürdiger Tag in der Geschichte des Turnvereins. Mit der Verrohrung des Blankenbachs war eine bedeutende Verbreiterung des Sportgeländes möglich. Erschwerend war das Auftreten von Steinen hangwärts in der Waldecke. Allein fast 3.000 DM mussten für Sprengmittel ausgegeben werden, von den unzähligen "Handarbeitsstunden" ganz zu schweigen.

Bei einem Festabend wurde dem amerikanischen Kommando für die großzügige Hilfe und Unterstützung gedankt. Auch die Bezuschussung des Bayerischen Landessportverbandes und der Landkreisverwaltung fanden Anerkennung, die Gemeinde übernahm Zins und Tilgung für 4.000 DM, die vom Landessportverband als Darlehen gewährt wurden.

Die Erdbewegungen, rund 15.000 m³, zogen sich bis Frühjahr 1965 hin. Danach kamen die Feinarbeiten durch die Firma Höllein, Aschaffenburg. Zu Beginn der Spielsaison 1967/68 wurde der offizielle Spielbetrieb eröffnet. Eine schwere Hürde war genommen, ein Spielfeld errichtet, von drei Seiten mit Wald umgeben, sozusagen ein "Naturstadion".

Den alten Sportplatz erwarb die Gemeinde als Bolzplatz bzw. Ausweichplatz und auch als Festplatz. Die erzielten 70.000 DM waren für den Turnverein eine willkommene "Finanzspritze".

Geräumiges Vereinsheim

Die Sportplatzarbeiten waren noch nicht beendet, da kam mit dem Bau eines Vereinsheimes eine weitere großangelegte Maßnahme ins Gespräch. Man erwarb das erforderliche Gelände und konnte kaum die Plangenehmigung abwarten, deren Erstellung durch Ingenieur Gustav Feld II kostenlos erfolgte. Wenn auch Barmittel nicht zur Verfügung standen, begannen doch freiwillige Helfer 1966 mit den Bauarbeiten.

Langsam begann das Gebäude zu wachsen. Der Verkauf von Bausteinen schuf die finanzielle Grundlage, Spenden und Zuschüsse von Gemeinde und Landkreis halfen weiter. Nachdem auch noch die örtlichen Handwerker ihren Teil zur Fertigstellung des Vereinsheimes beitrugen, konnte die Weihnachtsfeier der Turnerfamilie erstmals im eigenen Haus veranstaltet werden. Eine neue Epoche im Vereinsleben begann. Neben sportlichem Geist entwickelte sich eine vorbildliche Kameradschaft, während das gesamte Vereinsgebilde zu einer festgefügten, geschlossenen Einheit zusammenwuchs.

Im Rahmen eines Kreisfußballfestes Anfang Juni 1968 wurden das Sportgelände und das Vereinsheim durch Kuratus Anton Brimer gesegnet und zahlreiche Ehrengäste fanden sich ein. Sportlicher Höhepunkt war das Spiel zwischen der Vereinsmannschaft und Viktoria Aschaffenburg, das unentschieden endete.

Als Bürgermeister Eugen Grünewald die Sportanlagen übergab, wandte er sich besonders an die Jugend und forderte sie auf, die neue Anlage zu pflegen, zu erhalten und voll zu nutzen. Auch Vereinsgründer Joseph Schneider sprach stolz von den Leistungen des Vereins. Der Ehrenbürger stellte vor allem die Dorfgemeinschaft heraus, in der man fried- und freudvoll zusammenlebe, zusammenarbeite und vor allem zusammenhalte.

Auch im geselligen Leben konnten neue Akzente gesetzt werden und die ersten unterhaltsamen Faschingsabende bildeten die Grundlage einer neuen Abteilung: Dem "Blödl-Verein" des TVB.

Stolzer Tag für den TVB

Ein weiterer Höhepunkt in der Vereinsgeschichte des Turnvereins war der 30. März 1974, an dem Segnung und offizielle Übergabe der Turnhalle stattfanden. Viel Prominenz aus Sportkreisen, aus Politik und Kultur kamen zusammen mit den örtlichen Vereinen in die Turnhalle. Bürgermeister Eugen Grünewald sprach in seinen Begrüßungsworten von der starken Willenskraft einer leistungsfähigen Gemeinschaft. In zehnjähriger Bauzeit sei in drei Bauabschnitten etwas geschaffen worden, worüber noch spätere Generationen sprechen würden. Die Gemeinde habe sich für das Projekt eingesetzt und alles getan, was in ihren Kräften stand. Ein Scheck in Höhe von 2.000 DM solle weiter helfen. Interessante Ausführungen machte Manfred Müller (Leiter des Bauausschusses), wonach die Eigenarbeit beim Sportplatzbau 65% betrug, beim Vereinsheimbau sogar 80%, beim Turnhallenbau 60%.

Was eine Dorfgemeinschaft zu leisten vermag, kennzeichnete auch der Vereinsgründer Joseph Schneider mit deutlichen Worten. Einige der Idealisten konnte der Vereinsgründer ehren. Dem Ehrenmitglied Valentin lmgrund steckte er die Goldene Vereinsnadel an, Ludwig lmgrund und Otto Peter wurden Ehrenmitgileder.

Der Vorsitzende der Kreisgruppe Aschaffenburg im Bayer. Landessportverband, Gotthard Hufgard aus Rottenberg, beglückwünschte den Turnverein zu seinen großartigen Leistungen, auf die er besonders stolz sein könne. BLSV, Landkreis und die Gemeinde hätten zusammen mit den vielen Eigenleistungen ein Gemeinschaftswerk geschaffen, das allen Erfordernissen gerecht werde. Sportstätten seien keine Objekte mit zweitrangiger Bedeutung, sie seien lebenswichtig und dementsprechend lebensnotwendig.

Nach Grußworten von Landrat Roland Eher folgten die Glückwünsche des Gauvorsitzenden des Main-Spessart-Turngaues Horst Wöber, des Bundestagsabgeordneten Alfred Biehle, der Landtagsabgeordneten Dr. Blasy und Ludwig Ritter, der Ortsvereinsvertreter und der Vertreter auswärtiger Vereine.

Ehrenabend für Josef Imgrund

Am 11. Juni 1977 wurde der langjährige Vorsitzende des Turnvereins, Josef lmgrund, mit einem Ehrenabend gewürdigt. Schon die Anwesenheit zahlreicher prominenter Persönlichkeiten aus dem Turngau Main-Spessart, dem Bayer. Landessportverband dem Landratsamt, der politischen Parteien und der Gemeindeverwaltung zeigte, welche Achtung dem unermüdlichen Vorsitzenden des TVB entgegengebracht wurde.

19 Jahre lang leitete er zur vollsten Zufriedenheit die Geschicke des Turnvereins als 1. Vorsitzender und zwei Jahre lang als 2. Vorsitzender. Josef lmgrund war während dieser Zeit in seinem Einsatz ein Vorbild, das es nie an gutem Willen, an Tatkraft und Überzeugung fehlen ließ. Schon 1975 erhielt Josef lmgrund anlässlich des Kreistages im Bayerischen Landessportverband in der Turnhalle die Verdienstnadel des Bayerischen Landessportverbandes in Silber mit Gold und Anerkennungsurkunde, eine Auszeichnung, die nur ganz selten zur Verleihung kommt. Bei der Einweihung der Turnhalle übergab der Gauvorsitzende Horst Wöber an "Seppl" die Goldene Ehrenplakette des Bez. Unterfranken.

Hartplatz des TV Blankenbach

Die Notwendigkeit zum Bau eines zweiten Sportplatzes hatten die Verantwortlichen schon kurz nach Vollendung des 3. Bauabschnittes erkannt.

Bereits 1978 wurde der Kauf eines Geländes für die Anlage eines weiteren Platzes getätigt. In der Ausschussversammlung Ende 1980 stellte Manfred Müller den Plan für den Bau eines Hartplatzes vor. Es sollte ein Tennenplatz mit einer Spielfeldgröße von 60 x 95 m mit Leichtathletikanlagen, Trainingsbeleuchtung, Ballfängen und Beregnungsanlage gebaut werden.

Nach langwierigem Schriftverkehr mit den zuständigen Behörden, dem Bayerischen Landessportverband sowie den mit den Arbeiten beauftragten Unternehmen, konnte im Jahre 1983 mit der Baumaßnahme begonnen werden. Auch bei diesem Bauabschnitt waren wieder sehr umfangreiche Erdbewegungen notwendig. Das zum Auffüllen benötigte Erdmaterial konnte kostenlos erworben werden, da zu diesem Zeitpunkt zwei große Baugebiete in Blankenbach erschlossen wurden.

Die veranschlagten Kosten für das neue Sportgelände in Höhe von rund 500.000 DM wurden sowohl teilweise durch Zuschüsse und Darlehen aus öffentlichen Kassen als auch durch private Initiativen gedeckt. Die Hauptlast jedoch hatte der Turnverein zu tragen.

Einweihung des Hartplatzes

Hartplatzeinweihung

Der Sportplatz konnte nach fast 5-jähriger Bauzeit am 27. September 1987 im Rahmen einer Feierstunde seiner Bestimmung übergeben werden. Hier wurde eine Anlage geschaffen, die sich täglich regen Zuspruchs erfreut und einen flüssigen Spielbetrieb erlaubt.

Nach über 25-jähriger in 4 Abschnitten aufgeteilten Bautätigkeit liegt es heute in unseren Händen, das Geschaffene nach dem Motto unserer Gründer: "Großes Werk gedeiht nur durch Einigkeit" zu erhalten.

Umfangreichere Sanierungsmaßnahmen wurden in den letzten 4 Jahren notwendig:

Aufgrund des schlechten Zustandes unseres Rasenspielfeldes ist eine Gewährleistung des Sport- und Trainingsbetriebes nicht mehr gegeben. Deshalb ist im Jubiläumsjahr eine komplette Renovation rnit neuer Drainage zu einem Kostenfaktor von ca. 190.000,-- DM vorgesehen.

Alles in allem kann man abschließend feststellen, dass unser Verein mit Stolz auf sein 82-jähriges Bestehen zurückblicken kann.